Im Rahmen des Konzertabends „Klassik unter Sternen“, der am gestrigen Samstagabend erstmals im Wolkenturm Grafenegg stattfand, hat Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner der international gefeierten Kammersängerin Elīna Garanča das Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich überreicht. Nach 17 erfolgreichen Jahren am Stift Göttweig findet die Konzertreihe heuer erstmals im Wolkenturm Grafenegg statt. Gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich wurde damit ein neues Kapitel von „Klassik unter Sternen“ aufgeschlagen.
„Mit ihrer weltberühmten Stimme hat sie uns berührt. Und mit ihrer Persönlichkeit hat sie das Kulturland Niederösterreich bewegt und geprägt. Und dafür wollen wir heute Danke sagen“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der feierlichen Ehrung.
In ihrer Ansprache erinnerte die Landeshauptfrau daran, dass sich Niederösterreich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem international anerkannten Kulturland entwickelt habe. Große Kulturprojekte und die Förderung der regionalen Kultur seien dafür ebenso entscheidend gewesen wie Persönlichkeiten, die sich mit dem Land verbunden fühlen. „Ein Kulturland braucht große Künstlerinnen und Künstler, die sich zu diesem Land bekennen. Ein Kulturland braucht Künstlerinnen und Künstler, die diesem Land ihre Stimme geben“, betonte Mikl-Leitner.
Mit der Konzertreihe „Klassik unter Sternen“ habe Elīna Garanča gemeinsam mit ihrem Ehemann, Maestro Karel Mark Chichon, Niederösterreich international als Kulturstandort sichtbar gemacht. „Mit ‚Klassik unter Sternen‘ hat uns Elīna Garanča, gemeinsam mit ihrem Ehemann Maestro Karel Mark Chichon, viele unvergessliche Konzertabende geschenkt. Noch viel mehr: Sie hat einen kulturellen Leuchtturm geschaffen, der Niederösterreich weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar macht“, so die Landeshauptfrau. „Zehntausende Besucherinnen und Besucher haben gesehen, dass Weltklasse nicht nur in New York oder London erlebbar ist – sondern auch in Niederösterreich“, sagte Mikl-Leitner.
Besonders hob die Landeshauptfrau auch das Engagement Elīna Garančas für den musikalischen Nachwuchs hervor. Gemeinsam mit Karel Mark Chichon hat sie die Initiative „ZukunftsStimmen“ ins Leben gerufen, mit der junge Sängerinnen und Sänger gefördert und auf ihrem künstlerischen Weg begleitet werden.
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„Ein Kulturland braucht große Künstlerinnen und Künstler, die sich zu diesem Land bekennen. Ein Kulturland braucht Künstlerinnen und Künstler, die diesem Land ihre Stimme geben“, sagte die Landeshauptfrau in ihrer Rede anlässlich der Ehrenzeichen-Verleihung an Elīna Garanča.

Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes Erwin Hameseder, Karel Mark Chichon, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Elīna Garanča (v.l.n.r.)

NÖ Militärkommandant Georg Härtinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Beate Härtinger, Sissi Pröll mit Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll, Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes Erwin Hameseder und Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien Generaldirektor Martin Hauer (v.l.n.r.)
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