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25.09.2026 | 09:48

Eröffnung von „Schmidatal Work“ in Ziersdorf

LH Mikl-Leitner: „Hier wird an einer gemeinsamen Zukunft gearbeitet“

Bei der Eröffnung von Schmidatal Work: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (5.v.l.), Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll (Mitte), Nationalratsabgeordneter Christian Lausch (rechts), Bezirkshauptmann Karl-Josef Weiss (links), mit den Bauherren Martin Schenter (4.v.l.) und Christian Eibel (6.v.r) und den Bürgermeistern des Schmidatals.
Bei der Eröffnung von Schmidatal Work: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (5.v.l.), Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll (Mitte), Nationalratsabgeordneter Christian Lausch (rechts), Bezirkshauptmann Karl-Josef Weiss (links), mit den Bauherren Martin Schenter (4.v.l.) und Christian Eibel (6.v.r) und den Bürgermeistern des Schmidatals.© NLK FilzwieserDownload (1.7Mb)

Im Wirtschaftspark Ziersdorf wurde am gestrigen Donnerstag das Projekt „Schmidatal Work“ gemeinsam mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll, den Bauherren Martin Schenter und Christian Eibel, Bürgermeister Stefan Schröter sowie den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Schmidatals eröffnet. Zur Miete werden 31 Garagen in vier verschiedenen Größen, Büros sowie Gewerbe- und Lagerflächen angeboten.

„Dieser Wirtschaftspark zeigt, was möglich ist, wenn Gemeinden, Politik und Wirtschaft zusammenwirken. Es entsteht unglaublich viel Kraft für eine positive Entwicklung der Region“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Mit der Eröffnung des neuen Wirtschaftsparks sei unter Erwin Pröll einst der Startschuss gesetzt worden, heute erfolge der nächste Entwicklungsschritt. Die Zielsetzung sei jedoch gleich geblieben: „Arbeitsplätze in der Region und für die Region zu schaffen.“

Auf die Frage, was es dafür brauche, eine Region voranzubringen, nannte die Landeshauptfrau das Miteinander und eine gute Infrastruktur. „Diese sechs Gemeinden leben das Miteinander“, betonte Mikl-Leitner weiters, dass der interkommunale Wirtschaftspark gelebt werde. Neben Straße, Schiene und schnellem Internet brauche es auch Platz und Raum für Betriebe, der hier geschaffen worden sei. Schmidatal Work bezeichnete sie als Vorzeigeprojekt, wo es Platz für völlig unterschiedliche Betriebe – vom Handwerker über den Familienbetrieb bis hin zum Unternehmen, das einen neuen Standort brauche – gebe. „Hier spürt man: Hier wird an einer gemeinsamen Zukunft gearbeitet“, so die Landeshauptfrau.

„Unternehmerin oder Unternehmer zu sein, ist einfach eine schöne, aber auch herausfordernde Aufgabe“, sprach Mikl-Leitner etwa die steigenden Kosten, den Fachkräftemangel und den internationalen Wettbewerb an. In so einer Situation setze man in Niederösterreich auf die drei Tugenden „Leistung, Eigenverantwortung und Hausverstand“. Diese seien auch die Basis für die Wirtschaftsstrategie 2030+, führte die Landeshauptfrau aus, dass man jedes sechste Landesgesetz entbürokratisiert habe, eine neue Umbauordnung Bauen und Sanieren günstiger und effizienter mache und man mit der Task Force Wirtschaft Unternehmen unterstütze, damit Verfahren schneller zu Entscheidungen führen. Am Weg nach vorne brauche man wieder mehr Mut und Optimismus, um im Miteinander die Regionen weiterzuentwickeln.

„Der Wirtschaftspark ist immens wichtig für Ziersdorf und die Schmidatal-Gemeinden“, hob Bürgermeister Stefan Schröter die „Zusammenarbeit im Schmidatal“ hervor. „Dieses Projekt ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Wirtschaftsparks“, berichtete Schröter, dass 80 Prozent der Gesamtfläche bereits verkauft seien und es bereits Interessenten für die restliche Fläche gebe. So plane die EVN etwa einen Schnellladepark, was zusätzliche Frequenz in den Wirtschaftspark bringen werde.

Bauherr Martin Schenter sagte, dass Ziersdorf ein großes Einzugsgebiet habe und man Projekte relativ rasch in vier Bezirken umsetzen könne. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen suchen flexible Flächen“, führte Schenter aus, dass man als Unternehmer mit dem, was Schmidatal Work und Schmidatal Garagenlager bieten, flexibel sei, das zu mieten, was man aktuell brauche. „Arbeiten, Vernetzen, Wachsen“, dafür stehe Schmidatal Work, so Schröter. Im Erdgeschoss seien eine Heilmassage und eine Fußpflege untergebracht, auch Baumeister Christian Eibel habe sein Büro hier. Von 31 Garagen seien schon 16 vermietet und zwei weitere Übergaben seien geplant. Bauherr Christian Eibel sprach zur Bauphase und führte weiters aus, dass das jetzige Projekt so konzipiert sei, dass auf etwas mehr als der Hälfte des Grundstücks gebaut sei. Wenn die Nachfrage entsprechend sei, könnte man das Projekt auf der Südseite erweitern.

Unter den weiteren Ehrengästen waren Bezirkshauptmann Karl-Josef Weiss, Nationalratsabgeordneter Christian Lausch, Hollabrunns Bürgermeister und WKNÖ-Obmann Hollabrunn Alfred Babinsky, Bürgermeister a.D. Hermann Fischer und Peter Steinbach, Obmann der LEADER Region Weinviertel-Manhartsberg.

Nähere Informationen: www.schmidatalwork.at

Weitere Bilder

v.l.n.r.: Hollabrunns Bürgermeister und WKNÖ-Obmann Hollabrunn Alfred Babinsky, Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll, Edith Schenter, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die Bauherren Martin Schenter und Christian Eibel und Bürgermeister Stefan Schröter vor den Büroflächen.
v.l.n.r.: Hollabrunns Bürgermeister und WKNÖ-Obmann Hollabrunn Alfred Babinsky, Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll, Edith Schenter, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die Bauherren Martin Schenter und Christian Eibel und Bürgermeister Stefan Schröter vor den Büroflächen.© NLK FilzwieserDownload (1.6Mb)

v.l.n.r.: Hollabrunns Bürgermeister und WKNÖ-Obmann Hollabrunn Alfred Babinsky, Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll, Edith Schenter, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die Bauherren Martin Schenter und Christian Eibel und Bürgermeister Stefan Schröter vor den Büroflächen.

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