Johann Steinböck

12.6.1894 Frauenhofen bei Horn – 14.1.1962 in Wien

LH Steinböck
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Familie und Schulbildung

Geboren als Sohn eines Bauern, Landeswinterschule in Tulln, 1914 Kriegsdienst, 1916 schwer verwundet und Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft

1922 Ehe mit Rosina Daniel (geb. 1894), vier Kinder.

Beruflicher Werdegang

1924 Gemeinderat, 1928 bis 1938 Bürgermeister in seinem Geburtsort Frauenhofen, dann von den Nationalsozialisten abgesetzt, 1945 bis 1946 abermals Bürgermeister in dieser Gemeinde.

1932 bis 1934 Abgeordneter im NÖ Landtag. 1934 bis 1938 als Landesrat in der NÖ Landesregierung der Dollfuß-Schuschnigg-Diktatur Leiter der beiden Gemeindereferate, des Agrarreferates und des Referates für kulturtechnische Angelegenheiten; 1934 bis 1938 Leiter des Bezirkes Horn der Vaterländischen Front, der Einheitspartei des „Ständestaates“; in der NS-Zeit keine politische Tätigkeit.

1945 von Leopold Figl in den Provisorischen Landesausschuss berufen und mit Aufgaben der Ernährung betraut, danach als Landesrat in der NÖ Landesregierung der demokratischen Zweiten Republik bis 1949 für sämtliche Angelegenheiten der Landwirtschaft zuständig, ab 1946 auch für Wasserbau und kulturtechnische Angelegenheiten.

1950 bis 1962 Obmann des Niederösterreichischen Bauernbundes

1949 bis 1962 Landeshauptmann von Niederösterreich. Steinböck zeichnete in diesen Jahren für den Wiederaufbau und den Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs in Niederösterreich verantwortlich. Er setzte sich nachdrücklich für den Ausbau des landwirtschaftlichen Schulwesens ein; auch die Schaffung der Landeswohnbauförderung, der Ausbau der Kamptalkraftwerke der NEWAG oder – gemeinsam mit seinem Stellvertreter Ing. August Kargl – der Bau der Wachaustraße sind mit Steinböcks Namen eng verbunden.

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