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07.04.2026 | 11:25

Förderung für SB-Hybridmarkt in Maria Laach beschlossen

LH Mikl-Leitner: „Funktionierende Nahversorgung ist ein Stück Lebensqualität und entscheidender Faktor“

In ihrer heutigen Sitzung hat die NÖ Landesregierung auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eine NAFES-Förderung für einen SB-Hybridmarkt im Ortskern von Maria Laach am Jauerling beschlossen. Konkret wird die Errichtung eines modernen SB-Hybridmarktes im Ortskern unterstützt, mit dem die Nahversorgung nach der Schließung des letzten Lebensmittelgeschäftes nachhaltig gesichert werden soll. Der neue Standort im sogenannten „Kerblerhaus“ verbindet moderne Selbstbedienungslösungen mit klassischen Versorgungsstrukturen und schafft zugleich einen wichtigen sozialen Treffpunkt im Ort.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont: „Gerade im ländlichen Raum ist eine funktionierende Nahversorgung ein Stück Lebensqualität und ein entscheidender Faktor für die Attraktivität einer Gemeinde. Mit Projekten wie diesem sichern wir Versorgung, stärken die regionale Wirtschaft und fördern das Miteinander im Ort.“

„Wir bringen die Nahversorgung mitten ins Herz unseres Ortes zurück“, so Bürgermeister Lorenz Reisinger (Maria Laach am Jauerling). Der neue Standort liegt keine 100 Meter vom alten Geschäft entfernt und bietet durch unmittelbar angrenzende Parkplätze sowie die Nähe zu Volksschule, Kindergarten und Gemeindeamt eine ideale Infrastruktur.

Das Herzstück des neuen Marktes ist der Betrieb als SB-Hybridmarkt. Das bedeutet für die 888 Einwohnerinnen und Einwohner sowie die zahlreichen Freizeitsuchenden und Besucherinnen und Besucher des Naturparks Jauerling-Wachau deutlich ausgeweitete Öffnungszeiten durch Selbstbedienungsmöglichkeiten. Gleichzeitig bleibt der soziale Aspekt gewahrt: Ein integriertes Kaffeeeck mit Sitzmöglichkeiten soll den gewohnten sozialen Treffpunkt im Ort sichern und die Lebensqualität vor allem für die ältere Bevölkerung steigern.

Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 335.000 Euro wird nicht nur die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs gesichert. Auch die regionalen Produzenten des angrenzenden Bauernmarkts sowie das im Haus ansässige Friseurgeschäft erhalten durch das erweiterte Angebot zusätzliche Kundenfrequenz. Die Zusage der NAFES-Förderung in Höhe von 40 Prozent ist der Startschuss für die Umsetzung. 75 Prozent dieser Förderung wird vom Land und 25 Prozent von der WKNÖ getragen. Die Gemeinde bringt Eigenmittel in der Höhe von rund 210.000 Euro auf, um dieses Projekt zu realisieren. Die Maßnahmen schließen nahtlos an die bisherige positive Dorfentwicklung – von der Marktplatzgestaltung bis zum Erhalt des Bankomats – an.

Die Förderaktion NAFES (NÖ Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Einkaufs in Stadt- und Ortszentren) wurde 1998 vom Land NÖ und der Wirtschaftskammer NÖ ins Leben gerufen und unterstützt Maßnahmen zur Stärkung des innerörtlichen Handels. Seitdem wurden 1343 Projekte mit über 25 Mio. Euro unterstützt. Dabei wurde ein Investitionsvolumen von fast 132 Mio. Euro ausgelöst.

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