Eine neue Aseptik-Abfüllanlage wurde heute, Freitag, bei der Firma Vöslauer in Bad Vöslau im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker, Christiane Wenckheim, Aufsichtsratsvorsitzende der Ottakringer Getränke AG, Markus Raunig, Vorstandssprecher der Ottakringer Familiengruppe, Vöslauer-Geschäftsführer Herbert Schlossnikl sowie zahlreichen Ehrengästen und Partnern eröffnet. „Das Motto der Inbetriebnahme der Produktionsanlage heißt ,Endlich ohne, aber mit Geschmack‘ und ich möchte ergänzen: nie ohne Vöslauer und nie ohne Niederösterreich“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Präsentation der Anlage.
„Dieses große Investment in der Höhe von 19 Millionen Euro werte ich als großes Vertrauen in den Standort Niederösterreich“, setzte Mikl-Leitner fort, „und ich werte es als Stärkung unserer Partnerschaft zwischen Vöslauer und dem Bundesland Niederösterreich.“ Nur wer investiere, könne auch wettbewerbsfähig bleiben, so die Landeshauptfrau: „Mit dieser neuen Produktionsanlage werden neue Maßstäbe in der Getränkeindustrie gesetzt, nämlich nachhaltig, ökologisch, frei von künstlichen Aromen, frei von Süßungsmitteln, ohne Kohlensäure. Das trifft den Zeitgeist der Konsumentinnen und Konsumenten.“ Das Investment leiste einen wesentlichen Beitrag, dass „Vöslauer seine Marktposition als Nummer eins weiterhin behaupten“ könne, und „auch Marktanteile erweitern“ könne, gratulierte Mikl-Leitner.
Christiane Wenckheim, Aufsichtsratsvorsitzende der Ottakringer Getränke AG, betonte, dass Vöslauer ein wesentlicher Teil der Ottakringer Gruppe sei: „Die Quelle, die hier entspringt, ist dafür ein Symbol: Das Wasser, das hier entspringt, hat eine lange Geschichte, es kommt in unsere Flaschen und erneuert sich. Und so wie sich das Wasser erneuert, erneuert sich auch die Firma Vöslauer immer wieder. Ich freue mich irrsinnig darauf, dass die Firma Vöslauer ein Feuerwerk an neuen Produkten auf den Markt bringen wird.“
Markus Raunig, Vorstandssprecher der Ottakringer Familiengruppe, erklärte, dass die Eröffnung ein historischer Tag für die Ottakringer-Gruppe sei: „Das ist eine der größten Investitionen, die wir jemals in der Gruppe getätigt haben.“ Die neue Anlage zeige, wie stark der Fokus auf alkoholfreien Getränken liege, so Raunig: „Sie bringt neue Segmente, einen neuen Geschäftsbereich und neue Märkte. Mit dieser aseptischen Anlage können wir jetzt voll auf diesen neuen Märkten mitspielen – nicht nur in Österreich, auch in Richtung Deutschland.“
Frank Forster, Vertriebsleiter des Anlagenherstellers Krones für Ost- und Süddeutschland und Österreich, dankte allen Partnern: „Der Bau einer solchen Anlage ist nur möglich, wenn alle – Vöslauer, wir als Firma Krones und alle Beteiligten – an einem Strang ziehen.“ Die neue Aseptik-Anlage sei ein Meilenstein für Vöslauer, so Forster: „Gemeinsam mit Vöslauer war es möglich, eine Lösung zu finden, die die modernste Aseptik-Technologie mit hoher Effizienz, Flexibilität und höchster Produktsicherheit verbindet.“
Vöslauer-Geschäftsführer Herbert Schlossnikl beschrieb das Projekt: „Dieses Projekt hat eine Dimension, die wir bis dato bei Vöslauer noch nicht gehabt haben. Im Jänner wurde mit der Montage begonnen, im Mai ist sie in Betrieb gegangen und derzeit sind wir immer noch in der Hochfahrphase, in der Inbetriebnahmephase.“ Projektleiter Gernot Pichler erklärte die Anlage: „Wir können in der neuen Aseptik-Anlage 36.000 Flaschen pro Stunde befüllen. Das ist ein Highlight, denn so schnell konnten wir bisher nicht produzieren.“ Mit der neuen Anlage werden verschiedenste PET-Flaschen befüllt, so Pichler. Vöslauer-Marketing-Leiterin Yvonne Haider-Lenz präsentierte die neuen Produkte.
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Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Christiane Wenckheim, Aufsichtsratsvorsitzende der Ottakringer Getränke AG, Vöslauer-Marketing-Leiterin Yvonne Haider-Lenz und Vöslauer-Geschäftsführer Herbert Schlossnik.

„Mit dieser neuen Produktionsanlage werden neue Maßstäbe in der Getränkeindustrie gesetzt“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
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