12.01.2026 | 11:48

Rekord! NÖ-Wohnbauförderung brachte letztes Jahr 952 Millionen Euro auf den Weg

LR Teschl-Hofmeister: Land NÖ beschloss 2025 Förderungen für 15.684 Wohneinheiten in der Höhe von insgesamt 869 Millionen Euro

Im Jahr 2025 wurden in Niederösterreich insgesamt 13.984 Wohneinheiten durch die NÖ-Landesregierung bewilligt. „Im abgelaufenen Jahr hat das Land Niederösterreich Förderungen für knapp 10.000 Wohneinheiten im großvolumigen Wohnbau und knapp 4.000 Wohneinheiten im kleinvolumigen Wohnbau genehmigt. Auf die gesamte Laufzeit entsprechen die Bewilligungen einer Förderhöhe von 844 Millionen Euro. Über 1.700 Haushalte wurden beim Heizungstausch mit 24,7 Millionen Euro und knapp 12.000 Haushalte mit 33,2 Millionen Euro mittels Wohnzuschuss bzw. Wohnbeihilfe bei den laufenden Wohnkosten unterstützt. Hinzu kommt ein Zinscap von 50 Millionen Euro“, bilanziert Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Die Landsleute wurden somit zusätzlich mit 83 Millionen Euro bei den Wohnkosten entlastet.

Im großvolumigen Wohnbau wurden Förderungen für 1.398 neue Wohneinheiten im Neubau und 8.587 Wohneinheiten in der Sanierung beschlossen. In diesem Bereich wurden Förderungsdarlehen in Höhe von 64,308534 Millionen Euro, laufende Zuschüsse von 564,641037 Millionen Euro sowie 82,325606 Millionen Euro an Zweckzuschüssen des Bundes bereitgestellt. Auch der Eigenheimbereich wurde stark unterstützt: Für 1.312 neue Eigenheim-Wohneinheiten wurden Darlehen in Höhe von 589,05479 Millionen Euro sowie 11,89086 Millionen Euro an nicht rückzahlbaren Zuschüssen bewilligt. Zusätzlich wurden 2.687 Sanierungsvorhaben gefördert, darunter jährliche Annuitätenzuschüsse über zehn Jahre im Gesamtausmaß von 62 Millionen Euro sowie einmalige Zuschüsse von 116.500 Euro. „Bei 80 Prozent der geförderten Wohneinheiten handelt es sich um Sanierungsprojekte. Dadurch wird qualitativ hochwertiger Wohnraum geschaffen und gleichzeitig eine wichtige Maßnahme gegen den Bodenverbrauch und für Klimaschutz gesetzt“, so Teschl-Hofmeister.

Das Land Niederösterreich setzt mit der Änderung der Wohnungsförderungsrichtlinien 2019 wichtige Schritte zur Weiterentwicklung von Neubau, Sanierung und leistbarem Wohnen. Die Anpassungen betreffen alle Förderbereiche – vom Eigenheim über den großvolumigen Wohnbau bis hin zur Subjektförderung. Im Eigenheimbereich werden die Förderkriterien modernisiert, unter anderem durch die Begrenzung der förderbaren Wohnnutzfläche, die Anpassung der Heizwärmebedarfswerte sowie Förderungen für PV-Speicher. In der Sanierung kommen zusätzliche Förderungen – etwa für zentrale Wohnraumlüftungen und das neue Modell „Reconstructing“ – hinzu. Im großvolumigen Wohnbau wird der Neubau auf ein reines Zuschussmodell umgestellt und das Verfahren gestrafft. Für die Sanierung wird ein attraktives Zuschusssystem eingeführt, ergänzt durch Verwaltungsvereinfachungen und ökologische Anreize. In der Subjektförderung werden ab 1. Jänner 2026 die Einkommensgrenzen angehoben, damit Förderwerber trotz inflationsbedingter Einkommenserhöhungen ihre Wohnbeihilfe oder ihren Wohnzuschuss nicht verlieren. „Mit all diesen Maßnahmen stärkt Niederösterreich die Leistbarkeit, Energieeffizienz und Zukunftsfähigkeit des Wohnens im Land“, so Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Weitere Informationen: Büro LR Christiane Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter Kraus, Pressesprecher, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at, bzw. Wohnbauhotline unter 02742/22 133, Mo – Do: 8 – 16 Uhr, Fr: 8 – 14 Uhr, www.noe-wohnbau.at

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